Bereits am 17.02.2018 fand in Langenpreising das Saisonfinale der Recurve Oberliga Südwest statt.
Nach dem durchwachsenen dritten Wettkampftag, verbunden mit dem Abrutschen auf Rang 6 – und
der direkten Abstiegsgefahr – war die Ausgangslage für die Schützen des BSC-Augsburg sehr
zwiespältig. Auf der einen Seite trennten die Augsburger nur 2 Punkte von den Abstiegsplätzen,
andererseits war auch der BSC Lindach auf dem 2. Tabellenplatz lediglich 3 Punkte entfernt. Damit
war die Grundlage für einen hochspannenden Wettkampf gelegt.


Pünktlich zu diesem Finale betrat auch die Augsburger Geheimwaffe erstmals die Wettkampfbühne.
Nach Terminschwierigkeiten an den vorangegangenen Tagen kam, bei diesem Wettkampf John Hehl
(mittlerweile Deutscher Meister in der Masterklasse Recurve) zu seinen ersten Einsätzen, unterstützt
durch Tobias Hermann, Michael Weiß, Melanie Haberkorn, Michael Wolf und Tino Fischer.

In der Formation Hehl, Hermann und Weiß bestritt der BSC-Augsburg in der Folge das Auftaktmatch
gegen die Tassilo Schützen Aschheim. Vom Start weg dominierten die Augsburger Schützen das
Match und setzten sich am Ende deutlich mit 222:196 Ringen durch. Als der Tabellenzweite BSCLindach
im darauf folgenden Match mit 224:214 Ringen ebenso klar geschlagen werden konnte,
wurde den Augsburger Schützen langsam klar, dass dieser Tag Rekordpotential in sich trägt. Diese
Vermutung bestätigte sich gleich im dritten Duell. Gegner in diesem Aufeinandertreffen war mit dem
TSV Waldtrudering niemand geringeres als der designierte Tabellenerste und Aufsteiger. Aus dem
erwartet harten Gegner wurde stattdessen ein Schaulaufen des BSC-Augsburg, welcher das Match
am Ende mit 226:177 Ringen eindeutig gewinnen konnte. Diese 226 Ringe waren zugleich ein neuer
Vereinsrekord für die Augsburger Schützen in ihrer Liga-Historie. Hinzu kommt, dass John Hehl in
dieser Partie den Traum eines jeden Ligaschützen verwirklichen konnte und mit 80 von 80 möglichen
Ringen ein perfektes Match schoss! Doch jede Serie geht einmal zu Ende und so ging das vierte
Match gegen die SG Grabenfleck München knapp mit 211:215 Ringen verloren. Dennoch stand zu
diesem Zeitpunkt bereits fest, dass mit einem Sieg aus den verbleibenden drei Duellen der
Klassenerhalt garantiert sein würde.

Entgegen den ersten Wettkampftagen führte die Pause an diesem Sonntag nicht zu einem
Leistungseinbruch der Augsburger Schützen. Gegner des fünften Matches war mit dem USC
München der Tabellensiebte und damit erste Absteiger. Bei einem Sieg wäre der Klassenerhalt
perfekt gewesen. Mit einer personellen Änderung (Wolf für Hermann) gewannen die Augsburger
dieses „Entscheidungsmatch“ erneut deutlich mit 220:200 Ringen. Somit stand fest, dass der BSCAugsburg
auch die nächste Saison in der Oberliga-Südwest bestreiten wird.

Doch die Schützen gaben sich damit noch nicht zufrieden. Mit einer erneuten Personalrochade
(Haberkorn für Weiß) bestritten die Augsburger Schützen das sechste Match gegen den BSV
Pfaffenhausen. Auch hier behielt der BSC-Augsburg die Oberhand und fuhr mit 205:196 Ringen
bereits den fünften Sieg dieses Tages ein. Eine kleine Sensation schien sich anzubahnen, denn in der
aktuellen Tabelle standen die Fuggerstädter nicht mehr allein kurz vor den Abstiegsrängen, sondern
vielmehr auf dem zweiten Tabellenplatz. Ein Sieg im abschließenden Match gegen die BMW
Bogenschützen hätte den Sprung von Platz sechs auf Platz zwei und damit die Sensation perfekt
gemacht. Um diese Vision Realität werden zu lassen, trat die Mannschaft wieder in der
Rekordbesetzung Hehl, Hermann, Weiß an. Was nun folgte ließ sich am ehesten mit der Phrase
„Demonstration der Stärke“ umschreiben. Bereits die ersten beiden Passen, mit jeweils 58 Ringen,
wiesen auf ein besonderes Match hin. Nach 56 Ringen im dritten Durchgang war das Match faktisch
schon gewonnen. Doch die Augsburger wollten noch mehr! Mit einer erneuten 58 in der finalen
Passe konnte nicht nur der Sieg endgültig bestätigt, sondern gleichzeitig auch der zweite
Tabellenplatz gehalten werden. Damit nicht genug, pulverisierte die Mannschaft mit insgesamt 230
Ringen ihren im vierten Match aufgestellten Rekord und zog mit der Ringzahl der
Compoundmannschaft gleich.

Am Ende des Tages konnten somit gleichzeitig Klassenerhalt und der zweite Tabellenplatz gefeiert
werden.

An dieser Stelle ein riesiger Glückwunsch des Vorstands an alle Aktiven für ihre gezeigten Leistungen
und die durchweg positive Mentalität.

Für die kommende Saison wünschen wir den Schützen weiterhin

„Alle ins Gold!“
Florian Köhler, Sportleiter WA-Scheibe

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