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Bereits am 06. und 07. Februar 2016 fand die Bayerische Meisterschaft Halle auf dem Olympia Schießgelände in München statt. In diesem Jahr schafften insgesamt acht Aktive des BSC-Augsburg den Sprung auf die bayerische Ebene. Besonders erfreulich ist die erfolgreiche Teilnahme für drei Schützen, die sich erstmals qualifizieren konnten und ihre bayerische Premiere feiern durften.

Für das Highlight der Meisterschaft sorgte aus Sicht des BSC-Augsburg aber ein anderer, arrivierter Schütze. Nach Jahren der Abstinenz nahm Helmut Köhler, in der Seniorenklasse Compound, erstmals wieder an der Meisterschaft teil. Diese Entscheidung sollte er spätestens nach Ende des zweiten Durchgangs nicht bereuen, als er mit 556 Ringen den Titelgewinn in der Seniorenklasse Compound feiern konnte. Nach Durchgang eins noch mit elf Ringen Rückstand auf den Erstplatzierten auf Rang drei gelegen, zeigte er eine furiose Aufholjagd im zweiten Durchgang. Mit 285 Ringen nahm er den beiden Führenden dabei nahezu zwanzig Ringe ab und lag zu Turnierende schließlich mit sieben Ringen Abstand auf Platz eins.

Daneben zeigte vor allem der Nachwuchs und die Premierenschützen des BSC-Augsburg ihr Potential. Luca-Michael Schalk gelang direkt bei seiner ersten Meisterschaftsteilnahme, mit 473 Ringen, ein starker sechster Platz in der Schülerklasse B Recurve. Auch Luca zeigte in Durchgang zwei Kämpferqualitäten und arbeitete sich von Rang elf sukzessive nach vorn. Philipp Demler bewies erneut seine starke Form in der Jugendklasse Compound und sicherte sich mit 554 Ringen Platz fünf. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass Philipp erst eine Woche vor der Meisterschaft durch den Ausfall eines Schützen in die Compoundmannschaft und damit zur Meisterschaft gerückt ist. Seine Leistung ist daher umso höher einzuschätzen. Auch Ferah Noor überzeugte bei ihrem Debüt auf bayerischer Ebene mit 531 Ringen und einem guten zehnten Rang in der stark besetzten Damenklasse Recurve. Ferah setzte damit ihren Aufwärtstrend seit der Gaumeisterschaft konstant fort und entwickelt sich immer stärker zu einer Leistungsträgerin.

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